Am 16. März trafen die Stellvertretende Justizministerin der Ukraine Iryna Mudra und der Berater des Präsidialamts der Ukraine Markiyan Klyuchkovskyi im Fürstentum Liechtenstein ein, um die weitere Zusammenarbeit in bilateralen und multilateralen Formaten zu erörtern, das darauf abzielt, Mechanismen zur Beschlagnahme russischer Vermögenswerte zu finden, zu verhaften und umzusetzen und für den Wiederaufbau unseres Landes zu verwenden.
Im Rahmen des Besuchs in Vaduz fand ein Treffen mit dem Staatssekretär des Ministeriums für Infrastruktur und Justiz des Fürstentums Liechtenstein Maximilian Rüdisser und dem Vorsteher des Departements für auswärtige Angelegenheiten des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten des Fürstentums Liechtenstein Martin Frick statt.
Die liechtensteinische Seite wurde über die Position der Ukraine zur internationalen Verantwortung Russlands aufgrund des barbarischen Krieges gegen die Ukraine sowie über die in der Resolution vom der UN-Generalversammlung vom 14. November 2022 „Weiterer Schutz und Schadensersatz wegen Aggression gegen die Ukraine“ informiert.
Die liechtensteinische Seite drückte ihre Unterstützung für die Ukraine aus, die das Fürstentum unserem Staat und Ukrainern weiterhin bieten wird.
Das Fürstentum sicherte zu, die Sanktionspolitik gegen Russland fortzusetzen und dabei zu helfen, die Russische Föderation zur internationalen Verantwortung zu bringen.
In diesem Zusammenhang wurde auch die Frage der Einrichtung eines Sondergerichtshofs erörtert, an dem die russische militärpolitische Führung vor Gericht gebracht werden soll.