Am 9.–10. Februar 2026 fand in St. Gallen (Schweiz) die OSZE-Konferenz «Combating Anti-Semitism: Addressing Challenges of Intolerance and Discrimination» statt, die vom Schweizer OSZE-Vorsitz organisiert wurde.
Während der Konferenz wurden aktuelle Herausforderungen im Bereich der Bekämpfung von Antisemitismus und anderen Formen der Intoleranz erörtert, insbesondere vor dem Hintergrund des zunehmenden Auftretens von Hassrede und Radikalisierung im OSZE-Raum.
Die Botschaft der Ukraine in der Schweizerischen Eidgenossenschaft stellte die Vertretung der Ukraine bei dieser Veranstaltung sicher.
In ihrer Rede informierte die ukrainische Delegation die Teilnehmenden über nationale Massnahmen zur Bekämpfung des Antisemitismus und betonte die Unzulaessigkeit der Manipulation historischer Erinnerung durch Russland im Kontext des Krieges.
Die Ukraine bekräftigte ihr Bekenntnis zum Prinzip der Nulltoleranz gegenüber Antisemitismus sowie zum Schutz der Rechte nationaler Gemeinschaften auch waehrend der umfassenden russischen Aggression.
Die Veranstaltung war die erste von vier geplanten thematischen Veranstaltungen im Rahmen des Schweizer OSZE-Vorsitzes und zielte darauf ab, die gemeinsamen Anstrengungen der OSZE-Teilnehmerstaaten im Kampf gegen Antisemitismus und andere Formen der Intoleranz zu verstaerken.