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Botschafterin der Ukraine nimmt am hochrangigen Dialog „Die Zukunft der Demokratie in Europa und die Zukunft der Ukraine“ teil
Veröffentlicht am 29 Juni 2026 Jahr 23:59

Am 29. Juni nahm die Botschafterin der Ukraine in der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Iryna Wenediktowa, am hochrangigen Dialog „Die Zukunft der Demokratie in Europa und die Zukunft der Ukraine“ teil, der von der Jean-Monnet-Stiftung für Europa in Lausanne organisiert wurde.

An der Diskussion beteiligten sich außerdem der neu ernannte Präsident der Jean-Monnet-Stiftung für Europa, Roger de Weck, der ehemalige Präsident der Stiftung und ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, Pat Cox, die niederländische Journalistin und Autorin Caroline de Gruyter, der ehemalige Schweizer Botschafter in der Ukraine, Claude Wild, sowie der Direktor der Jean-Monnet-Stiftung, Gilles Grin.

In ihrer Rede betonte Iryna Wenediktowa, dass die Zukunft der Ukraine und die Zukunft Europas untrennbar miteinander verbunden seien. Die Ukraine verteidige heute nicht nur ihre eigene Unabhängigkeit und territoriale Integrität, sondern auch Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und die Sicherheit ganz Europas. Die Botschafterin hob hervor, dass die Ukraine nicht mehr nur Empfängerin von Unterstützung sei, sondern bereits ein wichtiger Pfeiler der europäischen Sicherheit. Ihre künftige Mitgliedschaft in der Europäischen Union werde eine strategische Investition in ein stärkeres, sichereres und widerstandsfähigeres Europa darstellen. Sie unterstrich zudem, dass ein gerechter und dauerhafter Frieden nur auf der Grundlage des Völkerrechts, der Verantwortlichkeit des Aggressorstaates und verlässlicher Sicherheitsgarantien möglich sei.

Im Verlauf der Diskussion wurden auch klare Signale der Unterstützung für die Ukraine von den weiteren Teilnehmenden geäußert. Der ehemalige Schweizer Botschafter in der Ukraine, Claude Wild, erklärte: „Wir müssen zwischen dem Aggressor und dem Opfer unterscheiden“ und unterstrich damit die Notwendigkeit, angesichts der russischen Aggression moralische und politische Klarheit zu bewahren. Der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, Pat Cox, erklärte seinerseits: „Die Ukraine ist ein vollwertiges Mitglied der europäischen Familie und sollte Mitglied der Europäischen Union werden.“ Damit bekräftigte er seine unveränderte Unterstützung für die europäische Zukunft der Ukraine.

Die Teilnehmenden waren sich einig, dass die groß angelegte russische Aggression die Sicherheitsarchitektur Europas grundlegend verändert habe und gezeigt habe, dass Demokratie, Freiheit und Frieden keine Selbstverständlichkeit seien, sondern kontinuierlichen Schutz erforderten. Hervorgehoben wurde zudem, dass die Widerstandskraft des ukrainischen Volkes, sein Bekenntnis zu demokratischen Werten und seine Fähigkeit, der Aggression standzuhalten, heute von entscheidender Bedeutung nicht nur für die Ukraine, sondern auch für die Zukunft Europas seien.

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