Am 9. Juli 2026 traf die außerordentliche und bevollmächtigte Botschafterin der Ukraine in der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Iryna Venediktova, mit Botschafter Simon Plüss, Leiter der Abteilung Exportkontrollen und Sanktionen beim Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), zusammen.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen aktuelle Fragen der Sanktionspolitik, insbesondere die weitere Verschärfung der restriktiven Maßnahmen gegen die Russische Föderation, die Koordinierung mit internationalen Partnern sowie mögliche Wege zur Verhinderung der Umgehung von Sanktionen.
Besondere Aufmerksamkeit galt der Notwendigkeit, die Lieferung von Mikroelektronik und anderen Hochtechnologie-Komponenten einzuschränken, die vom russischen militärisch-industriellen Komplex zur Herstellung von Waffen verwendet werden. Botschafterin Venediktova betonte die Bedeutung einer engen Koordinierung der gemeinsamen Anstrengungen der Partner, um den Sanktionsdruck auf den Aggressorstaat weiter zu erhöhen und dessen Fähigkeit zur Fortsetzung der militärischen Aggression einzuschränken.
Die Schweizer Seite bekräftigte ihre Bereitschaft, die enge Zusammenarbeit mit der Ukraine im Rahmen des koordinierten internationalen Sanktionsdrucks auf die Russische Föderation fortzusetzen.