Im Rahmen des Osteuropa-Kolloquiums des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB|USS) wurde die Position der Ukraine zu den tragischen Seiten der Geschichte Holodomors des vergangenen Jahrhunderts und deren Zusammenhang mit den modernen Realitäten der menschenfeindlichen Politik Russlands in der Ukraine und in der Welt beleuchtet.
Der Botschaftsrat Andrii Biriuchenko machte die Anwesenden mit den Hauptbestandteilen des Völkermordverbrechens am ukrainischen Volk sowie seinem Ausmaß vertraut, das durch die gezielten Maßnahmen der obersten Führung der Sowjetunion zur Unterdrückung der nationalen Befreiungsbewegung der Ukraine und zur physischen Zerstörung der ukrainischen Volksbefreiungsbewegung verursacht wurde.
Die Rede haltet auch der Vizepräsident des Gewerkschaftsbundes der Ukraine Oleksandr Shubin, der das Publikum mit den Folgen der russischen Aggression und den Hauptaufgaben der Gewerkschaftsbewegung der Ukraine zur Gewährleistung der Arbeitsrechte unserer Landsleute vertraut machte.
Die Teilnehmer der Veranstaltung waren sich einig, dass sich die tragischen Seiten der Geschichte wiederholen und ihre Fortsetzung in den russischen Verbrechen in Bucha, Izyum, Mariupol und anderen ukrainischen Städten und Gemeinden finden. Seit Beginn der groß angelegten Invasion wurden von ukrainischer Seite 108804 Angriffs- und Kriegsverbrechen dokumentiert.
Während der Diskussion mit dem Publikum wurden auch die Fragen angesprochen, alle russischen Kriegsverbrecher vor Gericht zu bringen, Mechanismen zur Verhinderung von Verbrechen und Aggressionen in der Zukunft zu schaffen und die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft zum Wiederaufbau unseres Landes zu vereinen.
Wir sind davon überzeugt, dass der Schweizerische Gewerkschaftsbund unser verlässlicher Partner sein wird und in diesem Prozess eine wichtige Rolle spielen wird.