Am 22. Januar 2026 wurde in Davos (Schweiz) im Rahmen des Weltwirtschaftsforums (WEF 2026) ein ukrainischer Krankenwagen gezeigt, der infolge russischer Beschüsse beschädigt worden war.
Die Ausstellung befand sich auf dem Rathausplatz in Davos und hatte zum Ziel, die internationale Gemeinschaft, Teilnehmende des Forums sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien auf die humanitären Folgen der russischen Aggression gegen die Ukraine aufmerksam zu machen. Der ausgestellte Krankenwagen war aus Charkiw evakuiert worden – einer Stadt, die wiederholt Raketen- und Drohnenangriffen durch die Russische Föderation ausgesetzt war.
Die Organisatoren machten insbesondere auf die sogenannte „Double-Tap“-Taktik aufmerksam, welche von russischen Streitkräften angewendet wurde: Folgeangriffe erfolgten 10 bis 15 Minuten nach dem ersten Angriff, um gezielt Sanitätspersonal, Rettungskräfte und Zivilpersonen zu treffen, die zur Hilfeleistung eintrafen.
Gemäss offiziellen Angaben wurden seit Beginn der grossangelegten russischen Aggression gegen die Ukraine 2’285 medizinische Einrichtungen beschädigt oder zerstört, davon 311 vollständig zerstört. Zudem wurden mehr als 560 Krankenwagen zerstört, beschädigt oder entwendet, was einen direkten Verstoss gegen das internationale humanitäre Recht darstellt.
Die Botschaft der Ukraine in der Schweizerischen Eidgenossenschaft unterstützte diese Initiative und dankte den Organisatoren – der Nichtregierungsorganisation NGO Pro Ukraina – für das klare und eindrückliche Signal an die internationale Gemeinschaft über den realen Preis des Krieges, den die ukrainische Bevölkerung täglich zahlt. Solche Initiativen stellten einen wichtigen Ausdruck der Solidarität mit der Ukraine dar und trugen zur Bekämpfung von Desinformation sowie von Versuchen bei, die russische Aggression zu normalisieren.