Am 25. Juni 2026 durfte die Botschaft der Ukraine in der Schweizerischen Eidgenossenschaft und im Fürstentum Liechtenstein Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen der Sekundarschule Oberrieden in Bern begrüssen. Ziel des Besuchs war es, einen Einblick in die Arbeit des ukrainischen diplomatischen Dienstes zu erhalten.
Das Treffen fand in einer offenen, lebendigen und freundlichen Atmosphäre statt. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren mehr über die Tätigkeit der Botschaft der Ukraine in der Schweiz, die Aufgaben des diplomatischen Dienstes sowie die Rolle von Diplomatinnen und Diplomaten bei der Vertretung der Interessen der Ukraine im Ausland.
Der Stellvertretende Botschafter der Ukraine in der Schweiz und Botschaftsrat Samvel Arustamyan gab den Gästen einen Überblick über die Geschichte der ukrainischen Diplomatie sowie die Anfänge der ukrainisch-schweizerischen Beziehungen. Besonders ging er auf die Ausserordentliche Diplomatische Mission der Ukrainischen Volksrepublik in der Schweiz ein, die von August 1918 bis 1926 in Bern tätig war und die Interessen der Ukrainischen Volksrepublik vertrat, diplomatische Verhandlungen führte sowie ukrainische Flüchtlinge in Europa unterstützte.
Darüber hinaus stellte Herr Arustamyan die strategischen Prioritäten der Botschaft sowie die wichtigsten Bereiche der ukrainisch-schweizerischen Zusammenarbeit vor.
Auch die Diplomatinnen und Diplomaten der Botschaft präsentierten ihre jeweiligen Arbeitsbereiche, berichteten über ihre täglichen Aufgaben und erläuterten, wie der diplomatische Dienst die Ukraine unterstützt, ihre Interessen vertritt und die internationale Unterstützung für das Land stärkt.
Die Schülerinnen und Schüler zeigten grosses Interesse an der diplomatischen Arbeit und stellten zahlreiche Fragen zu den internationalen Beziehungen, zur Tätigkeit der Botschaft, zur internationalen Unterstützung der Ukraine sowie zum Berufsbild der Diplomatin bzw. des Diplomaten. Alle Fragen wurden ausführlich und anschaulich beantwortet.
Wir danken den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrpersonen herzlich für ihren Besuch, ihr grosses Interesse und die engagierte Diskussion. Solche Begegnungen fördern das gegenseitige Verständnis, den interkulturellen Dialog und tragen dazu bei, eine neue Generation verantwortungsbewusster Weltbürgerinnen und Weltbürger zu inspirieren.