Die Botschafterin Iryna Venediktova traf sich mit dem Generaldirektor des Weltpostvereins Masahiko Metoki.
Der Weltpostverein ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die sich um die Förderung der Entwicklung des Postdienstes in der Welt und die internationale Zusammenarbeit in diesem Bereich kümmert.
Die Botschafterin forderte den Weltpostverein auf, sofort zu reagieren und ungültige russische Briefmarken von den besetzten ukrainischen Gebieten zu prüfen. Die Welt soll keine schriftliche Korrespondenz zur Bearbeitung mit diesen bezahlten Briefmarken annehmen.
Es wurde auch mit Masahiko Metoki die Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei Sicherheitsherausforderungen besprochen. Für die Ukraine ist die Spende des Nothilfe-Solidaritätsfonds des Weltpostvereins sehr wertvoll – 398 723 CHF für die Wiederherstellung der von der Russischen Föderation zerstörten Postinfrastruktur. IT-Ausrüstung und Generatoren für ununterbrochene Arbeit sind für unser Land zu einer bedeutenden Unterstützung der Weltpostgemeinschaft geworden.