Am 5. Oktober 2026 stattete die Botschafterin der Ukraine in der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Iryna Wenediktowa, dem Kanton Freiburg einen offiziellen Besuch ab.
Im Rahmen des Besuchs fand ein Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern führender Unternehmen des Kantons Freiburg unter Beteiligung des Delegierten des Bundesrates für die Ukraine, Jacques Gerber, statt.
Besondere Aufmerksamkeit galt den Perspektiven für die Einbindung der Schweizer Wirtschaft in künftige Wiederaufbauprojekte in der Ukraine sowie den Möglichkeiten, die wirtschaftliche Zusammenarbeit weiter auszubauen.
Die Botschafterin besuchte zudem ein Flüchtlingszentrum in der Stadt Freiburg. Dabei wurde ihr die Organisation und Arbeitsweise des Zentrums vorgestellt. Ausserdem tauschte sie sich mit ukrainischen Staatsangehörigen aus, die derzeit im Zentrum untergebracht sind.
Ein weiteres Treffen fand mit einer Delegation des Freiburger Staatsrats unter der Leitung von Staatsratspräsident Philippe Demierre statt. Die Gesprächspartner erörterten die Unterstützung des Kantons Freiburg für die Ukraine, humanitäre Fragen, die Unterstützung ukrainischer Staatsangehöriger, die sich in der Schweiz unter Schutzstatus S befinden, sowie weitere Möglichkeiten zur Entwicklung der interregionalen und kommunalen Zusammenarbeit.
Ein weiterer Programmpunkt war das Treffen mit dem Freiburger Stadtpräsidenten Elias Moussa. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Entwicklung der Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene und die Perspektiven für eine weitere Zusammenarbeit.
Den Abschluss des Besuchs bildete ein Treffen im Gebäude des Grossen Rates des Kantons Freiburg mit Bernhard Altermatt, dem ersten Vizepräsidenten des Grossen Rates. Dabei wurden Fragen der parlamentarischen Diplomatie, der Unterstützung der Ukraine und Möglichkeiten für eine weitere Zusammenarbeit erörtert.
Der Besuch im Kanton Freiburg bot eine wichtige Gelegenheit, den politischen, wirtschaftlichen und humanitären Dialog zu vertiefen und die Kontakte auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene zu stärken.