Am 4. März fand in Bern ein friedlicher Umzug zur Unterstützung der Ukraine "Stand with Ukraine" statt.
Die Mitglieder des Nationalrates, schweizerischen und ukrainischen Nichtregierungsorganisationen sowie die Schweizer Bevölkerung forderten von der Schweizer Regierung eine noch stärkere und aktive Unterstützung der Ukraine.
Ein Umzug mit einer 30 Meter langen blau-gelben Fahne der Ukraine fand im zentralen Teil der Stadt statt und endete auf dem Hauptplatz des Landes vor dem Bundesparlament.
Die Abgeordneten Christa Markwalder, Tiana Angelina Moser, Natalie Imboden, Cedric Wermuth betonten in ihren Reden, dass der Krieg alle betrifft, denn er ist 2500 km entfernt; die Schweiz kann nicht neutral bleiben, wenn jeden Tag Menschen sterben und der russische Beschuss weitergeht; der Mut und die Tapferkeit der Ukrainer sind beeindruckend; die Ukraine kämpft für europäische Werte und die Schweiz muss ständig ihren Beitrag leisten; geeignete Bedingungen für den Aufenthalt von Ukrainern in der Schweiz zu schaffen, während des Krieges.
Außerdem forderten die Abgeordneten das Parlament auf, den Holodomor von 1932-1933 in der Ukraine als Völkermord am ukrainischen Volk anzuerkennen, der heute andauert und die Weitergabe von Waffen aus Drittstaaten in die Ukraine zuzulassen.
Die Botschafterin der Ukraine Iryna Venediktova bestätigte, dass die Ukraine alles tun werde, um sicherzustellen, dass die Ukrainer und Ukrainerinnen so schnell wie möglich nach Hause zurückkehren und mit dem Aufbau eines europäischen, sicheren und glücklichen Landes beginnen.
Wir danken der Schweiz für ihre Solidarität.