Der Besuch von Vertretern der Botschaft der Ukraine in die Stadt Chur begann mit einem Treffen mit dem Stadtrat Patrik Degiacomi und der ukrainischen Gemeinde.
Seit den ersten Kriegstagen hat die Stadt Chur auf alle Art und Weise die Ukrainer unterstützt. Unter Bedürfnissen stach eine ukrainische Schule. Dies auch zur Vermittlung der ukrainischen Kultur. Im Kanton Graubünden leben 2000 Ukrainer, davon leben 500 in Chur.
Das Rathaus beteiligte sich an der Eröffnung der ukrainischen Schule Taras Shevchenko, in dem fast 200 Kinder unterrichtet werden. Mit Freude überreichten wir die ukrainischen Lehrbücher für die Schulbibliothek.
Im Rahmen des 7. Ethik-Forums zur Neutralitätspolitik der Schweiz hielt der Botschaftsrat Andrii Biriuchenko eine Rede zur aktuellen Lage in der Ukraine und den Beziehungen mit der Schweiz.
Mit dem Generalsekretär des EDA Markus Seiler, dem Historiker Christian Ruch und dem Diözesanbischof von Chur Joseph Maria Bonnemain wurde eine konstruktive Diskussion geführt: über die Realisierung des Potenzials der Schweiz, das Verbrechen der Aggression und die Unterstützung der Ukraine beim Wiederaufbau insbesondere im Bereich der humanitären Minenräumung, sowie die Bedeutung der Verhinderung solchen schrecklicher Ereignisse wie des Völkermords am ukrainischen Volk – des Holodomor von 1932-1933 in der Ukraine.
Wir danken dem Rathaus, der ukrainischen Gemeinschaft und den Organisatoren des Forums für den warmen Empfang und hoffen auf eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit.