Im Rahmen des Besuchs fand ein Treffen mit Gabriel Lüchinger, Direktor der Abteilung für internationale Sicherheit im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten, statt.
Die Gesprächspartner erörterten zentrale Bereiche der Zusammenarbeit sowie internationale Bemühungen zur Eindämmung der russischen Aggression und zur Wiederherstellung eines gerechten Friedens.
Zudem führte Andrij Jermak Verhandlungen mit dem Vizepräsidenten der Schweizerischen Eidgenossenschaft im Jahr 2025, Bundesrat und Wirtschaftsminister Guy Parmelin.
Während des Treffens wurden die aktuelle Lage an der Front sowie Möglichkeiten zur Verstärkung des Drucks auf Russland erörtert, um sie zu echten Friedensverhandlungen zu bewegen.
Die ukrainische Seite dankte der Schweiz für ihre umfangreiche humanitäre und finanzielle Unterstützung, die seit Beginn der groß angelegten Invasion nahezu 1,5 Mrd. USD beträgt.
Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung des bilateralen Memorandums über die Einbindung des schweizerischen Privatsektors in den Wiederaufbau der Ukraine, im Rahmen dessen bereits zwölf Unternehmen zur Umsetzung wichtiger Projekte in den Bereichen Verkehr, Bildung und Gesundheitswesen ausgewählt wurden.
Ein wesentlicher Bestandteil der Gespräche war die Weiterentwicklung internationaler Initiativen zur Förderung eines dauerhaften Friedens in Europa, insbesondere im Anschluss an die Ergebnisse des Globalen Friedensgipfels 2024.
Darüber hinaus rief der Leiter des Präsidialamtes die Schweizer Seite dazu auf, die Zusammenarbeit zur Rückführung ukrainischer Kinder zu intensivieren, die von Russland rechtswidrig verschleppt wurden.
Die Ukraine schätzt die konsequente Unterstützung und Solidarität der Schweizerischen Eidgenossenschaft im Kampf für Freiheit und Souveränität.