Am 24. Februar 2026 fand im Berner Münster ein ökumenischer Gottesdienst mit Konzert zum vierten Jahrestag der umfassenden Invasion Russlands in die Ukraine statt. Die Veranstaltung wurde von der Gemeinschaft der christlichen Kirchen der Schweiz in Zusammenarbeit mit der Botschaft der Ukraine in der Schweiz organisiert.
An dem gemeinsamen Gebet nahmen Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Konfessionen, des diplomatischen Korps, der ukrainischen Gemeinschaft sowie Freundinnen und Freunde der Ukraine teil. Den Gottesdienst gestalteten Pfarrer Jürg Bräker, Pfarrerin Rita Famos, Bischof Felix Gmür, Pfarrer Daniel Konrad und Pfarrerin Judith Pörksen-Roder gemeinsam.
Für die musikalische Begleitung sorgte das Kammerorchester aus Bachmut unter der Leitung von Oleksandr Starozhylov mit Unterstützung des Ukrainischen Kulturzentrums «Prostir» unter der Leitung des Freundes der Ukraine Urban Frey.
Die Botschafterin der Ukraine in der Schweiz, Iryna Wenediktowa, richtete sich mit einem Wort an die Anwesenden. In ihrer Ansprache betonte sie die tiefe Symbolik des im Gottesdienst gelesenen Psalms 88:
«Psalm 88 gibt dem menschlichen Schmerz eine Stimme – einem Schmerz, den heute Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer erleben, den sie jedoch mit Glauben und Hoffnung tragen. Die Ukraine sucht Frieden. Aber ein gerechter Frieden bedeutet nicht Schweigen angesichts von Gewalt. Er bedeutet Freiheit, Sicherheit und den Sieg des Rechts über die Gewalt.»
Bern wurde zu einem Ort des gemeinsamen Gebets, der Solidarität und der Hoffnung. Wir danken der Schweiz und allen Partnern für ihre Unterstützung der Ukraine im Kampf für Freiheit, Würde und einen gerechten Frieden.
Ein besonderer Dank gilt dem Regierungspräsidenten des Kantons Bern, Christoph Neuhaus, sowie dem Vize-Stadtpräsidenten von Bern, Alec von Graffenried, für ihre Teilnahme an der Veranstaltung und ihre Unterstützung der Ukraine und der Ukrainerinnen und Ukrainer.