Vom 15. bis 21. März 2026 stattete eine Delegation des Ministeriums für Jugend und Sport der Ukraine unter der Leitung der stellvertretenden Ministerin Viktoriia Riasna der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Magglingen/Macolin, Bern, Nottwil) einen Arbeitsbesuch ab. Im Rahmen des Besuchs machte sich die Delegation mit dem System der Sportförderung in der Schweiz vertraut, insbesondere mit der Tätigkeit des Bundesamts für Sport (FOSPO) sowie dem Jugendprogramm «Jugend+Sport» (Y+S), und führte eine Reihe von Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern einschlägiger Schweizer Institutionen.
Darüber hinaus traf die Delegation die Direktorin des BASPO, S. Felix, die die Bereitschaft der Schweizer Seite zur Mitwirkung an der Entwicklung des ukrainischen Sportsektors bekräftigte. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Fragen der Steuerung und Finanzierung des Sports, die Entwicklung des inklusiven und adaptiven Sports, die Ausbildung von Trainerinnen und Trainern sowie die Umsetzung von Good-Governance-Prinzipien. Die ukrainische Delegation machte sich zudem mit der Tätigkeit des Schweizerischen Olympischen Komitees vertraut und besuchte das Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil.
Im Ergebnis des Besuchs vereinbarten die Parteien, den Arbeitskontakt fortzusetzen und konkrete Kooperationsbereiche zu prüfen, darunter die Förderung der Zivilgesellschaft durch Multisportvereine sowie die Nutzung des Sports als Instrument der Reintegration. Die Botschaft der Ukraine in der Schweizerischen Eidgenossenschaft wird weiterhin die Entwicklung der ukrainisch-schweizerischen Zusammenarbeit im Sportbereich unterstützen, den institutionellen Dialog stärken und zur Umsetzung gemeinsamer Initiativen beitragen.