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«Україна сподівається на швейцарське сприяння»
Veröffentlicht am 13 Dezember 2018 Jahr 18:42

Nach Verhaftung ukrainischer Marine-Soldaten

Ukraine hofft auf Schweizer Vermittlung

Guido Felder
08:06 Uhr30.11.2018
08:04 Uhr03.12.2018
Im Streit zwischen Russland und der Ukraine appelliert der ukrainische Botschafter in Bern an die Schweiz. Sie soll als Brückenbauerin die Lage beruhigen.

Seit der Verhaftung von 24 ukrainischen Marine-Soldaten und der Beschlagnahmung von drei Schiffen vor einer Woche herrscht zwischen Russland und der Ukraine Krisenstimmung. Die Ukraine hat am Mittwoch sogar ein 30-tägiges Kriegsrecht verhängt.

Artem Rybtschenko (35), seit drei Monaten Botschafter der Ukraine in Bern, hofft, dass die Schweiz zu einer Entspannung beitragen kann. Dem BLICK sagt er: «Besonders als Hüterin der Genfer Konventionen und als ein neutraler Staat, der sich als Brückenbauer versteht und Kanäle für den Dialog immer offenzuhalten versucht, könnte der Schweiz eine besondere Rolle zukommen.»

Russland soll Ukraine als Staat akzeptieren

Rybtschenko hofft auch, dass nebst den Politikern auch «alle in der Schweiz klar verstehen, dass das ukrainische Volk einer offenen Aggression gegenübersteht». Eine Hoffnung auf Frieden gebe es erst, wenn Russland auf die «aggressive Politik und den hybriden Krieg gegen die Ukraine verzichtet und die Ukraine nicht mehr als Teil seines Imperiums, sondern als einen gleichberechtigten Staat betrachtet».

Für die Ukrainer ist der Angriff der Russen eine neue Stufe der Aggression in der seit Jahren andauernden Feindschaft. Rybtschenko dazu: «Zum ersten Mal ist Russland von seiner verdeckten Kriegsführung abgewichen, indem russische Streitkräfte unverhohlen auf die ukrainische Armee geschossen haben.»

Forderung an die Schweiz

Mit der Verhängung des Kriegsrechts stelle die Ukraine sicher, dass sie ihr Territorium verteidigen könnte. Eine friedliche Lösung mit politischen Mitteln stehe aber klar an oberster Stelle. Rybtschenko weiter: «Unser Land hat in keinem Fall vor, sich im Kampf mit Russland zu messen.»

Der ukrainische Botschafter schätzt die bisherige Politik der Schweiz. «Die Schweiz hat die illegale Annexion der Krim klar nicht anerkannt und trug wesentlich dazu bei, dass die OSZE-Sonderbeobachtermission lanciert wurde.» Rybtschenko hat aber auch eine klare Forderung an sein Gastland: «Natürlich sind wir auch daran interessiert, dass die Schweiz nicht zur Umgehung der internationalen Sanktionen genutzt wird.»

Blick,

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