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Zusammenarbeit im kulturell-humanitären Bereich
Veröffentlicht am 24 August 2012 Jahr 11:27

Die kulturell-humanitäre Zusammenarbeit bleibt eine wichtige Richtung der bilateralen Beziehungen zwischen der Ukraine und der Schweiz. Dies bestätigt die regelmäßige Umsetzung von verschiedenen Projekten in beiden Ländern.

Die Vertiefung der kulturell-humanitären Zusammenarbeit ist eine der Hauptrichtungen in der Arbeit der Botschaft, was zu einem der wichtigen Faktoren von Intensivierung der freundschaftlichen Beziehungen der Ukraine mit der Schweiz in der letzten Zeit geworden ist.

Ein Beweis für den freundschaftlichen Charakter der Beziehungen ist z.B. die Eröffnung des Denkmals dem weltbekannten ukrainischen Schriftsteller Nikolai Gogol in Vevey, an deren feierlichen Zeremonie der ukrainische Außenminister Petro Poroshenko teilgenommen hat. Dieses Denkmal ist ein Geschenk von der Ukraine der Stadt Vevey.

Die Botschaft der Ukraine in der Schweiz hat viel Arbeit durchgeführt, um Archivmaterial über prominente ukrainische Bürger mit Wohnsitz in der Schweiz zu finden. Im September 2009 wurden dem Zentralen Staatlichen historischen Archiv der Ukraine die letzten Dokumente überreicht, die persönliche Tagebücher vom ukrainischen Hetman Skoropadsky beinhalten, sowie auch Tagebücher und Memoiren von Familienangehörigen von Skoropasky und ihre Korrespondez mit ausländischen Hetman-Organisationen. Diese Dokumente waren ein Geschenk der Tochter von Hetman Skoropadsky Olena Ott-Skoropadska. Im Januar 2010 hat die ukrainische Botschaft die schweizerische Bürgerin ukrainischer Herkunft Olena Ott-Skoropadska für ihren bedeutenden Beitrag zur Wiederbelebung des nationalen, kulturellen und geistigen Erbes zur Präsidentenauszeichnung der Ukraine, dem Fürstin-Olga-Orden empfohlen (Entsprechender
Erlass des Präsidenten der Ukraine vom 3. Februar 2010).

Um die europäische Identität der Ukraine zu behaupten, finden in der Schweiz und in Liechtenstein regelmäßig kulturelle und künstlerische Veranstaltungen statt, die zum wesentlichen Teil auch einen Wohltätigkeitscharakter tragen. Insbesondere sind es Konzertreisen bekannter Künstlerkollektiven, Kunst- und Fotoausstellungen ukrainischer Maler, Auftritte ukrainischer Musiker auf den prestigevollen internationalen Wettbewerben usw. Auf einladung der Botschaft werden diese Veranstaltungen duch Vetreter vom EDA sowie von anderen schweizerischen Gremien, schweizerischer Geschäftskreisen, des diplomatischen Corps in Bern sowie ukrainischer Diaspora besucht. Somit fördert es die Popularisierung der ukrainischer Kultur in internationaler Dimension und ist eine gehörige Voraussetzung für die Weiterentwicklung bilateraler Beziehungen zwischen der Ukraine und der Schweiz auf kulturellem Feld.

Somit wäre immer mehr Offenheit und Interesse der schweizerischen Gesellschaft für die ukrainische Kultur durch verschiedene künstlerische Aktionen festzustellen.

Ein unentbehrlicher Beitrag zur Stärkung des Ansehens der Ukraine als einer sportlichen Nation in breiter schweizerischer Öffentlichkeit, in deren Leben der Sport auch eine führende Rolle spielt, ist die Teilnahme der ukrainischen Sportler und Mannschaften an verschiedenen Tournieren, die in der Schweiz stattfinden. Ein Beispiel dafür wären die Auftritte ukrainischer Turner beim jährlichen „Swiss Cup“ in Zürich sowie die regelmäßigen Fußball-Freundschaftsspiele zwischen den Nationalmannschaften beider Länder.

Eine wichtige Richtung in der humanitären Zusammenarbeit ist die schweizerische Humanitärhilfe für die Ukraine, insbesondere an Waisenkinder und an die von Tschernobyl betroffene Bevölkerung.

Die schweizerischen Humanitär – und Wohltätigkeitsstiftungen führen jedes Jahr Humanitärhilfe-Aktionen für sozial ungeschützte Bevölkerungsschichten und Religionsorganisationen in der Ukraine. Unter den wichtigsten von ihnen wären VEREIN HELP-POINT SUMY“ aus Wohlen, OSTREFERAT aus Zürich, Tschernobyl-Kinder aus St.Gallen zu erwähnen.

2010 wurde auch die Kooperation zwischen den Hochschulen aktiviert, in denen ukrainische Studierende die Möglichkeit fürs Studium und Praktikum bekommen. Insbesondere sind es die Universitäten von Fribourg, Bern und Lausanne, Sprachschule Bern, Institut für internationale Beziehungen in Genf u.v.a.

Am 11.März 2011 fand im Gebäude der Universität Freiburg das Internationale Symposium zum 150.Todestag von Taras Schewtschenko, das von der Botschaft, gemeinsam mit der Ukrainischen Gesellschaft in der Schweiz organisiert wurde.

Im Rahmen der Arbeitssitzungen des Symposiums haben Literaturwissenschaftler aus der Ukraine, der Schweiz sowie aus Deutschland, Italien und den USA Vorträge zur Schewtschenko-Thematik gehalten.

Indem der ukrainische Botschafter Ihor Dir ein Grußwort an die Anwesenden sprach, unterstrich er die Rolle der Werke von Schewtschenko im Werdegang der nationalen Eigenständigkeit der Ukraine, deren Kultur und Sprache sowie Staatlichkeit. Außerdem informierte der Botschafter über die Zeremonie zum Schewtschenkos 197.Geburtstag (9.März 1814) auf dem Taras-Berg in Kaniw mit Teilnahme des ukrainischen Ministerpräsidenten Mykola Asarow.

Nach den Arbeitssitzungen des Symposiums fand ein Musikprogramm statt, während dessen ukrainische Volkslieder zu Gedichten von Schewtschenko klangen.

Die Veranstaltung wurde mit der Eröffnungszeremonie der Wissenschaftlichen Taras-Schewtschenko-Gesellschaft in der Schweiz abgeschlossen.

Am 13.April 2011 wurde bei der Bank Clariden Leu in Zürich der Kunstausstellung von Werken ukrainischer Künstlerin Oksana Massj zum Thema „Sphären des Guten und der spirituellen Renaissance“ eröffnet. Die Ausstellung wurde von Vertretern politischer, geschäftlicher und kulturellen Kreisen der Schweiz besucht. Da die Ausstellung bis September 2011 funktionieren wird, bekommt auch die breite Öffentlichkeit die Gelegenheit, deren Exposition zu besichtigen.

Am 26.April 2011 fand in der Schweiz eine Reihe von Veranstaltungen statt, die dem 25.Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe gewidmet waren:
Im Rahmen der Gedenkveranstaltungen anlässlich des 25.Jahrestags der Tschernobyl-Katastrophe fand am 26.April 2011 im Botschaftsgebäude ein Gedenkgottesdienst (Panichida) für die infolge des AKW-Unglücks Verstorbenen statt, gedient vom hiesigen ukrainischen Pfarrer, Pater Nasarij.
Am selben Tag fand im Yehudi Menuhin Forum Bern unter dem Patronat der Botschaft das Wohltätigkeitskonzert „Gedenken mit Musik“ anlässlich des 25.Jahrestags von Tschernobyl sowie im Zusammenhang mit der Katastrophe von Fukushima statt. Während des Konzerts klangen Werke in Ausführung von jungen ukrainischen und japanischen Musikern.
In Lausanne fand die Eröffnung der Foto-Ausstellung „Tschernobyl. 25 Jahre der Tragödie“ statt. Die Fotoaufnahmen des bekannten schweizerischen Fotographen Guillaume Briquet wurden im Gebäude der Stadtverwaltung von Lausanne ausgestellt.

Am 29.April und am 16.September 2011 hat die schweizerische Wohltätigkeitsorganisation Verein Help-Point-Sumy weitere (den 11. und de 12.) Humanitär-Transporte ins ukrainische Gebiet Sumy abgesandt. Darunter auch medizinische Geräte, Ausrüstung für die Feuerwehr sowie Schulbedarf. Die humanitäre Hilfe vom Verein Help-Point Sumy erfolgt gemäß dem Vertrag über die Zusammenarbeit betreff humanitärer Unterstützung für die Stadt Sumy und Oblast Sumy zwischen dem Verein und den Gebiets- und Stadtverwaltungen von Sumy vom 19.Januar 2011.

Am 3.-7.Mai 2011 fanden in mehreren schweizerischen Städten Wohltätigkeitskonzerte ukrainischer und schweizerischer Künstler statt, die von den schweizerischen Wohltätigkeitsorganisationen «Schweizer Paraplegiker Stiftung», «Eurasia Heart» und «Phillip Neri Stiftung» organisiert wurden. Bei den Konzerten traten unter anderem das Jazz-Quintett von Roman Grynkiw, die Volkskünstlerin der Ukraine Nina Matwijenko, das Ensemble der altertümlichen Musik von Kostjantyn Tschetschenja, das Zirkus-Duo „Popov und Tscherbak“, das Volkstanz- und Musikensemble „Wulytsja“ auf. Die Vertreter der erwähnten Wohltätigkeitsorganisationen besuchen regelmäßig die Ukraine, um Beziehungen zu ukrainischen humanitären Organisationen anzuknüpfen.

Am 16.-19.Juni 2011 fand in Fribourg das Internationale Festival „Makellos – Sans Tache“, an dem das ukrainische Ensemble „Hutzulik“ aus Uschgorod teilnahm. Das Ziel des Festivals ist die Hilfe für die ärmsten Bevölkerungsschichten und Menschen mit körperlichen Behinderungen.

Am 13.-14. September 2011 - im Rahmen der Feierlichkeiten zum 20.Jahrestag der Unabhängikkeit der Ukraine - wurde im Yehudi-Menuhin-Forum eine Kunstausstellung organisiert, an der die Werke zur ukrainischen Thematik (Bilder und Skulpturen) von Künstlern präsentiert wurden, die Mitglieder der Ukrainischen Taras-Schewtschenko in der Schweiz sind, nämlich Soja Nyschankiwska, Christina Katschaluba, Maria Dobrjanska. Im Konzertsaal des Forums fand das Konzert „Wir sind aus der Ukraine“ statt, an dem die besten Künstlergruppen sowie einzelne Interpreten aus Winnitsa ihre Talente geschenkt haben. Zuschauer dieses Events waren Vertreter von diplomatischem Corps, politischen und geschäftlichen Kreisen der Schweiz, der ukrainischen Diaspora usw. Am 14. September hatten die Berner und Gäste der Stadt die Möglichkeit, den Meister ukrainischer Künstlergruppen zu spüren. Zum ersten Mal in der Geschichte traten auf dem Waisenhausplatz in Bern die ukrainischen Künstlergruppen mit einem zweistündigen Programm auf. Dieses Musik- und Tanz-Souvenir von der Ukraine hat angenehme Eindrücke beim schweizerischen Publikum hinterlassen.

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